Wolfgang Prägler & Gudrun Mirbach-Prägler
Bilder der Woche
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Historische Fotos aus dem Oman: Stierkampf auf arabisch
      In   dem   kleinen   Küstendorf   Barka,   etwas   nordwestlich   der   Hauptstadt   Muscat,   konnten   wir   im   Jahre   1997   bei   einem arabischen   Stierkampf   zusehen.   Es   war   ein   ganz   besonderes   Erlebnis.   Die   arabischen   Stierkämpfe   sind   unblutig   und   dauern auch   nur   wenige   Minuten.   Es   ist   ein   Wettkampf   der   Stärke:   Es   sind   wertvolle   Zuchtstiere,   deren   Besitzer   feststellen   wollen, wer von ihnen den stärksten Stier und damit das beste Genmaterial für die Zucht besitzt.       Alle   Züchter   der   näheren   Umgebung   bringen   ihre   Stiere   und   lassen   sie   gegeneinander   antreten.   Es   beginnt   am   späten Nachmittag, wenn die Tageshitze etwas nachgelassen hat und dauert bis gegen 18 Uhr zum Sonnenuntergang.
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Etwa ab 16 Uhr füllt sich das ovale Stadion von Barka. Die Stiere werden mit Pickups herangefahren. Die Tiere werden an diese Pfähle gebunden. Nicht allen Stieren gefällt dieses Anbinden. Die Besitzer der Stiere nehmen in der Arena Platz. Gemeinsam mit den Besitzern warten die Stiere auf ihren „Auftritt“. Jetzt füllen sich die Sitzreihen im Stadion. Es werden für jeden Kampf 2 Stiere in die Mitte der Arena geführt. Wir waren hier so ziemlich die einzigen Fremden. Das sind die fachkundigen Zuschauer. Die Stiere werden gegeneinander aufgestellt, und dann beginnt das Kräftemessen. Die Stiere versuchen, mit dem Kopf ihren Gegner von den Beinen zu heben. Manchmal stehen die Tiere mit verhakelten Hörnern minutenlang da. Der rechte Stier ist gehoben worden. Seine Vorderbeine sind in der Luft. Er hat verloren. Jetzt sind die Stiere richtig wütend und müssen getrennt werden. Das Trennen der Stiere muss sein, damit sich die wertvollen Tiere nicht verletzen. Dieses Trennen der wütenden Stiere ist schwierig und nicht ungefährlich. Ein Mensch gegen die tonnenschweren Kolosse! Bei diesem Stierpaar staubt es gewaltig. Die Kampfrichter müssen nach der Kraftprobe die Tiere trennen. Ein schwieriger Job! Das Ziehen am Schwanz beeindruckt den Stier recht wenig. Vor Sonnenuntergang gehen die Zuschauer heim. Der Muezzin ruft zum Gebet.