Wolfgang Prägler & Gudrun Mirbach-Prägler
Bilder der Woche
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Vor 23 Jahren: Die Pyramiden von Gizeh und Sakkara
      Vor   23   Jahren   reisten   wir   durch   Ägypten   und   standen   staunend   vor   den   Monumentalbauten   der   alten   Pyramiden.   Genau wie   auch   Napoleon,   als   er   1789   Ägypten   eroberte   und   im   Angesicht   der   Pyramiden   vor   seiner   Armee   diesen   Ausspruch machte: „5 Jahrtausende blicken auf uns herab“.       Die   Pyramiden   als   Grabstätten   wurden   grundsätzlich   im   alten   Ägypten   auf   der   Westseite   des   Nils   gebaut.   Der   Westen   war die   Seite   der   Toten,   denn   dort   ging   die   Sonne   unter.   Im   Osten   lag   die   Stadt   der   Lebenden.   Die   berühmteste   und   größte Pyramide   ist   die   des   Pharao   Cheops,   der   um   2600   v.Chr.   regierte.   Einer   seiner   Söhne   war   Pharao   Chephren   mit   der Regierungszeit   um   2550   v.Chr.   Von   diesem   ein   Sohn   und   Enkel   des   Cheops   war   Mykerinos.   Er   herrschte   um   2520   v.Chr.   Wir haben hier in Gizeh also eine Art Familiengrabstätte. Pyramide des Cheops: Die größte Pyramide der Welt mit 230m Seitenlänge und ursprünglich 147m Höhe Pyramide des Chephren: 215m Seitenlänge und 143m Höhe Pyramide des Mykerinos: Mit 103m Seitenlänge und 66m Höhe ist sie die kleinste der Pyramiden von Gizeh          Ursprünglich   waren   die   Pyramiden   mit   Vorhangsteinen   verkleidet.   Bei   der   Chephrenpyramide   sind   sie   im   oberen   Teil   noch zu sehen, aber die meisten wurden im Laufe der Jahrtausende als Baumaterial gestohlen.       Etwas   südlich   von   Gizeh,   bei   Sakkara,   stehen   die   ältesten   Pyramiden.   Um   2700   ließ   Pharao   Djoser   die   Stufenpyramide durch   seinen   Baumeister   Imhotep   bauen.   Glatte   Wände   waren   damals   architektonisch   nicht   stabil.   Sie   besteht   aus   6   Stufen, einer   unteren   Seitenlänge   von   etwa   118m   und   einer   Höhe   von   62m.   Wie   üblich,   ließen   sich   um   die   Pyramiden   hohe   Beamte und Priester Grabkammern im Fels bauen. In Sakkara steigen wir in ein solches Grab des Herrn Ti aus etwa 2400 v.Chr.       Der   Sphinx   war   ein   Mischwesen   aus Tier   und   Mensch.   Oft   ein   Löwe,   aber   manchmal   auch   als   Widder   zu   sehen.   In   Ägypten war der Sphinx männlich im Gegensatz zum antiken Griechenland mit einer weiblichen Sphinx.
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Wir blicken auf den Sphinx vor der Cheops- und Chephrenpyramide Der Sphinx vor der Cheopspyramide: 73m lang und 20m hoch Der Sphinx war vor Jahrhunderten Übungsziel für Kanonen Von Osten wächst die Megacity Kairo heran Ein Blick vom Fuß der Chephrenpyramide zur Cheopspyramide Die riesige Cheopspyramide Die Chephrenpyramide mit ihrer glatten Spitze Hier oben sind die glatten Vorhangsteine noch erhalten Wir blicken zur kleinen Pyramide des Mykerinos Das Loch wurde schon vor langer Zeit von Grabräubern gesprengt Wir nähern uns Sakkara und sehen von Weitem die Stufenpyramide Die Stufenpyramide des Pharaos Djoser ist deutlich älter als die Cheopspyramide Wir steigen in das Felsengrab des Herrn Ti in Sakkara Unten angekommen, blicke ich in den schmalen Gang zur Grabkammer In jedem Grab gibt es eine solche „Scheintür“, die der Seele des Toten den Weg nach draußen zeigt Zur Totenfeier kommen Gäste und Diener mit Geschenken (Speisen) Wir sehen Szenen aus dem täglichen Leben: Ackerbau, Getreide dreschen, Viehzucht