Wolfgang Prägler & Gudrun Mirbach-Prägler
Bilder der Woche
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Ein Kurzbesuch im Schloss Bückeburg
      Um   1304   hat   Graf Adolf   VI   von   Schauenburg   und   Holstein-Pinneberg   hier   eine   Wasserburg   bauen   lassen. Ab   1560   wurde diese   einfache   Wasserburg   zum   jetzigen   Schloss   im   Stil   der   Weserrenaissance   umgebaut   und   erweitert.   Der   Burggraben, die   Gracht,   ist   heute   noch   vorhanden.   Eine   einzige   Brücke   führt   über   die   Gracht.   Die   lebensgroßen   Bronzefiguren   auf   dieser Brücke schuf Adrian de Vries um 1600. Es handelt sich aber um Repliken. Die Originale stehen im Bode-Museum in Berlin.  
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Um 1600 wurde das Schlosstor erbaut. In den ehemaligen Stallungen befinden sich heute ein Museum und die Fürstliche Hofreitschule. Über diese Brücke gelangt man zur Schlossinsel. „Venus und Adonis“ sind das berühmteste Liebespaar der römischen Mythologie. Das ist die Front des Bückeburger Schlosses. Auf dem Schloss-Vorplatz steht der „Tugendbrunnen“. Dieser Brunnen stammt von 1552. Im Ostflügel befindet sich das Niedersächsische Landesarchiv. Die Obergeschosse des Westflügels werden von der Familie Schaumburg-Lippe genutzt. Ein richtiger Postkartenanblick ist die Westseite des Schlosses. Auch in der Nacht lohnt sich dieser Anblick. Schwäne und andere Wasservögel bevölkern die Schlossgracht. Der große Festsaal ist üppig mit Marmor und Stuck ausgestattet und bietet Platz für 600 Personen. Das ganzflächige Deckengemälde zeigt Szenen aus der antiken Götterwelt. Die überaus prächtige Götterpforte führt in den Goldenen Saal. Sehr gediegen in Rot und Gold präsentiert sich der Goldene Saal. Fürstin Juliane regierte bis 1799. Sie führte mit ihrem Leibarzt Dr. Faust die Pockenschutzimpfung ein. Die Schlosskapelle entstand mit der Wasserburg bereits im 14. Jahrhundert. Unter den Fliesen am Altar wurden die Herzen der Verstorbenen von Schaumburg bestattet, 1922 zum letzten Mal. „Der Raub der Sabinerinnen“ entstammt der römischen Mythologie.