Wolfgang Prägler & Gudrun Mirbach-Prägler
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Bilder der Woche
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Die Anna-Amalia-Bibliothek: Das kulturelle Gedächtnis Europas
Schon   1691   gründete   Herzog   Wilhelm   Ernst   in   Weimar   eine   „Herzogliche   Bibliothek“.   Er   machte   seine   gesammelten   1400 Bücher   der   Öffentlichkeit   zugänglich.   Diese Anzahl   Bücher   stieg   sehr   schnell   an   und   bereits   ab   1711   war   dies   ein   bibliophiler Schatz   und   eine   besondere   Sehenswürdigkeit   in   Weimar.   Bis   1766   im   Residenzschloss   untergebracht,   zog   die   komplette Bibliothek   dann   in   das   Grüne   Schloss   um.   Zu   dieser   Zeit   regierte   Herzogin Anna Amalia,   die   größte   Förderin   der   Bibliothek. Ihr   zu   Ehren   nannte   man   sie   ab   1991   zum   Dreihundertjährigen   Jubiläum Anna-Amalia-Bibliothek.   Ihr   Sohn   Carl August   baute die Bibliothek weiter aus. Während der 35 Jahre ab 1797 mit Goethe als Leiter erweiterte man sie auf über 80.000 Bände. Seit   1998   gehört   die   Bibliothek   zum   Weltkulturerbe   der   UNESCO   und   bis   2002   erreichte   der   Buchbestand   1,4   Millionen. Berühmtester Raum ist der ovale und über 3 Geschosse reichende Rokokosaal.  Durch   einen   technischen   Defekt   brach   am   2.   September   2004   ein   Brand   aus.   Bei   dieser   Katastrophe   wurden   etwa   50.000 Bücher   unwiederbringlich   zerstört.   Über   62.000   Bände   wurden   durch   Brand   und   Löschwasser   stark   beschädigt.   Nach   den Reparaturarbeiten   wurde   die   Bibliothek   im   Oktober   2007   dann   wieder   eröffnet.   Die   älteste   Buchhandschrift   ist   heute   ein karolingisches   Evangeliar   aus   dem   9.   Jahrhundert.   Auch   eine   unvorstellbar   wertvolle   Lutherbibel   aus   dem   Jahre   1534   und die   Aufzeichnungen   des   berühmten   Forschers   Alexander   von   Humboldt   konnten   während   des   Brandes   noch   unversehrt gerettet werden.
Weimar - eine Stadt mit viel Geschichte und berühmten Persönlichkeiten. Stadtführer fahren Touristen mit diesen Kutschen durch die geschichtsträchtige Innenstadt. Auf diesen Fahrten bekommen Touristen die interessantesten Plätze Weimars gezeigt. Diese Kutschfahrten mit Stadtführern sind ein lebendiger Geschichtsunterricht. Das ursprüngliche Kupferdach des Gebäudes war grün. Deshalb heißt es heute noch „Grünes Schloss“. Lucas Cranach d.Ä. malte um 1540 den Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen. Wertvolle Exponate sehen wir in einem Vorraum der Bibliothek. Der Himmelsglobus rechts ist aus Messing. Der ovale Rokokosaal reicht über 3 Geschosse. Wir betreten jetzt den zentralen Rokokosaal. Allein hier stehen wir vor vielen tausenden historischer Bücher. Manche Besucher setzen sich, um Informationen zu lesen oder einfach die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Hier steht das gesammelte Wissen Europas der vergangenen Jahrhunderte. Auf dem Bild steht Goethe, seinem Schreiber John diktierend. Auch das Deckengemälde wurde 2004 zerstört und musste rekonstruiert werden. Wir finden hier Büsten von: Goethe, Schiller, Herder, Herzogin Anna Amalia, den Herzögen Wilhelm Ernst & Johann Wilhelm & Carl-August u.v.a.m. Zwischen den Regalen stehen berühmte Förderer der Bibliothek. In den Regalen erinnern Lücken an fehlende, von Brand und Löschwasser zerstörte Bücher Viele wertvolle Bände ähnlich wie diese wurden durch den Brand unwiederbringbar zerstört. Zum Abschied ein letzter Blick zurück in den Rokokosaal. Die Eingangstür zum Turm des Grünen Schlosses. Über 100.000 Werke sind hier in den Regalen und im Kellergeschoss frei zugänglich. Wertvolle Bände können hier von Studenten und Interessierten eingesehen werden. Dabei herrscht absolutes Redeverbot.